13.12.2019 Giebelstadt

Biografie

Biografie von Christian Springer als PDF zum downloaden

Christian Springer (geb. 1964 am Silvesterabend in München-Haidhausen) feierte im März 2014 Premiere mit seinem Programm „oben ohne“, bei welchem er nach über 10 Jahren sein alter Ego „Fonsi“ abgelegt hat und erstmals als Christian Springer bis heute auf der Bühne zu sehen ist. Seit April 2016 spielt er das aktuelle Programm „Trotzdem“.

Seit Anfang 2013 ist Christian Springer zusammen mit Michael Altinger Gastgeber der monatlichen BR-Kabarett-Sendung „Schlachthof“. Gemeinsam traten sie als Host beim Bayerischen Fernsehpreis 2015 „Blauer Panther“ auf, welcher live im Bayerischen Fernsehen übertragen wurde.

Für sein Schaffen als Kabarettist erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, so u.a. den Hauptpreis des Bayerischen Kabarettpreises, den Kabarettpreis der Stadt München (beide 2013), den Waldemar-von-Knoeringen-Preis (2014), sowie den „Toleranzpreis der evangelischen Akademie Tutzing“ (2016).

Im Frühjahr 2015 strahlte der BR die 3-teilige Sendung „Der Schein des Geldes“ von und mit Christian Springer sowie seinem Kollegen, dem BR „Quer“ Gesicht Christoph Süß aus. Beide begeben sich darin auf die Suche nach dem „Glauben an das Geld“ – und „recherchieren“ von der Börse in Frankfurt über Rom ans Tote Meer bis nach Petra (Jordanien).

Darüber hinaus ist Christian Springer für seine scharfen Starkbierreden in Landshut sowie im Münchner Löwenbräukeller bekannt. Auch den Aschermittwoch der Kabarettisten (BR) führte er jahrelang durch das Programm.

Abwechselnd mit Helmut Schleich teilte sich Christian die Radio Kolumne „auf einen Kaffee mit…“ auf Bayern 1, aus der 2015 das Format „Lach matt“ mit weiteren namhaften Kollegen wie u.a. Bruno Jonas & Willy Astor hervorging.

Als Autor war er u.a. für „Otti’s Schlachthof“ oder für die Starkbierrede auf dem Nockherberg tätig. Viel Aufsehen gab es dort 2010, als nach massiven Protesten seitens verschiedener Politiker Michael Lerchenberg (als Bruder Barnabas) und Christian Springer (als Autor) zurück traten.

Neben all seinen künstlerischen Tätigkeiten, engagiert sich Christian Springer schon seit Jahren im Nahen Osten. Weit mehr als 30 Mal reiste Christian nach Syrien. Anfangs während seines Studiums - später, um sich in Damaskus auf die Suche nach dem NS-Kriegsverbrecher Alois Brunner (der rechten Hand von Adolf Eichmann) zu machen, schlussendlich , um sich mit aller Kraft für die Opfer des syrischen Bürgerkrieges einzusetzen! Nachdem er die Erlebnisse über die Suche nach Brunner in seinem beeindruckenden Buch „Nazi, komm raus“ (2012) niedergeschrieben hat, gründete er den Verein „Orienthelfer e.V.“ (www.orienthelfer.de), um die zahlreichen zivilen Opfer des syrischen Bürgerkrieges zu unterstützen. Unzählige Hilfslieferungen nach Syrien, Jordanien und in den Libanon hat er organisiert. Unter dem Motto „Müll macht krankt“ machte er 2014 bei der Stadt München auf die Problematik aufmerksam. Die Stadt beschloss Müllfahrzeuge zu spenden, die dann von den „Orienthelfern“ in das Krisengebiet nach Aleppo gebracht wurden. Christian Springer ist unermüdlich und dauerhaft im Einsatz, um auf die humanitäre Katastrophe des immer noch andauernden Bürgerkriegs in Syrien aufmerksam zu machen.

Beide Leidenschaften – das Interesse für den Nahen Osten wie auch die Liebe zum Kabarett entdeckte er früh: Bereits 1983 gründete er u.a. mit Helmut Schleich sein erstes Ensemble. Anfang der Neunziger Jahr brach er sein Studium der Semitistik (die Sprachwissenschaft semitischer Sprachen), der Philologie des christlichen Orients und der Bayerischen Literaturgeschichte an der LMU München kurz vor der Beendigung ab, um hauptberuflich Kabarett zu spielen.

1999 trat er erstmalig als „Fonsi beim Münchner Oktoberfest auf, später folgten viele Solo-Programme in dieser Kunstfigur, die er 2014 dann ablegte. Sein aktuelles Programm „Alle machen. Keiner tut was.“ ist seit Mai 2018 zu sehen.

Biografie von Christian Springer als PDF zum downloaden

Kabarettprogramme (Solo)

2016 "Trotzdem" (Solo als Christian Springer)
2014 "Oben Ohne" (Solo als Christian Springer)
2011 "Jetzt reichts! … leider nicht für alle" (Fonsi-Solo)
2005 "Das merkt doch keiner" (Fonsi-Solo)
2004 "Machts so weiter" (Fonsi-Solo)
2001 "Türschlosspanik" (3. Solo)
1999 "Was Weiss Ferdl" (2. Solo)
1995 "Sand in der Wasserpfeife" (1. Solo)

Kabarettprogramme (Ensemble)

2003 "Sternhagelbairisch – Am Abgrund der Gemütlichkeit" (Autor und Darsteller Drehleier Ensemble)
"Das Schweigen der Rauten" (Autor und Darsteller Drehleier Ensemble)
1994 "Die geile Messe" mit Kabarett Fernrohr
1983–1994 10 Programme mit "Kabarett Fernrohr"

Fernsehen (Kabarett)

2015 „Der Schein des Geldes“ – BR, 3-teilige Sendung: (1) Beglaubigung durch Opfer, (2) Schafft Geld Gemeinschaft, (3) Der Glaube an Zins und Kredit
Seit 2013 "Schlachthof" –BR,  Kabarettformat zusammen mit Michael Altinger
Seit 1999 "Die Komiker" – BR, Ensemblemitglied mit Constanze Lindner, Eva Mähl, Florian Simbeck (davor auch mit Monika Gruber, Andreas Giebel, Michael Altinger, Günter Grünwald etc).
2007-2010 "Aschermittwoch der Kabarettisten" - BR
2010 "Nix für ungut" – BR (wöchentliche TV-Glosse als Fonsi)
2010 "Fonsi auf der Zugspitze"; "Fonsi im Landtag" – beides BR
2009 "Fonsi in Rom", "Fonsi am Nockherberg" – beides BR
Seit 1999 Fonsi / Oktoberfest

 
Regelmäßige TV-Auftritte bei Otti‘s Schlachthof, Spezlwirtschaft, Kabarett aus Franken, Grünwald’s Freitagscomedy, Mitternachtsspitzen, Schleich TV etc.

Fernsehen (Schauspieler)

2015 "München 7" (BR)
2012 "Tatort" (ARD), Rolle: Kriminaloberrat Wellisch
2011 "München 7" (BR)
2009 "Tatort" (ARD), Rolle: Kriminaloberrat Wellisch
2008 "Tatort" (ARD), Rolle: Kriminaloberrat Wellisch

Autor (TV, Live, Kabarett)

2015 “Schein des Geldes”
1995–2012 Co-Autor Ottis Schlachthof
2009+2010 Autor für Rede des Bruder Barnabas / Starkbieranstich Nockherberg (Michael Lerchenberg)
2006 Berufung in den Literaturkreis der „Münchner Turmschreiber“

 
Darüber hinaus div- Autoren-Tätigkeiten (z.B. Co-Autor Singspiel Nockherberg, Drehbuch Eröffnung der Allianz-Arena,  Biografie Weiss Ferdl, Autor für mehrere TV-Formate etc)

Bücher

2012 "Nazi, komm raus"
2011 "Wo geht’s hier nach Arabien"
2000-2006 „Fonsi“-Bücher: „Fonsi’s boarisches Fuaßboi-Lexikon“, „ Fonsi grantelt. Mir glaubt ja keiner“, „Wer mag denn schon d’Promis? Fonsi grantelt über die Wichtigen“, „Wer mag denn schon d‘ Wiesn? Fonsi grantelt übers Oktoberfest“

CDs

2002 "Türschloßpanik" , WortArt
2005 "Der Fonsi, die Welt und die Wiesn"
1999 "Was Weiß Ferdl" (Doku-Satire), trikont

Preise

2015 Bayerischer Poetentaler
2015 Medaille für besondere Verdienste um Bayern in einem Vereinten Europa
2014 Waldemar-von-Knoeringen-Preis
2013 Bayerischer Kabarettpreis
2013 Kabarettpreis der Landeshauptstadt München
2011 AZ Stern der Woche
2010 Ehrenmedaille der Stadt München
2002 Sigi-Sommer-Taler
2001 Kabarettpreis Hofer Theresienstein
1995 Goldener Wiener Kleinkunstnagel

Orienthelfer, Verein
BR Schlachthof
Facebook