27.07.2017 Kammersteiner Musiksommer

Programm

Trotzdem

Die Welt ist schlimm. Aber die Antwort von Christian Springer darauf lautet: Trotzdem! Der Name seines Programms ist nicht nur die Überschrift für einen Kabarettabend. „Trotzdem“ heißt weitermachen, nicht aufgeben, und sich nicht den Schneid abkaufen lassen. Aber keine Angst, Sie sind nicht in einem Coaching-Seminar gelandet, sondern im politischen Kabarett. Ein Mann zeigt Haltung und haut auf unsere Feigheiten drauf. Denn Christian Springer geht’s ums Ganze. Und dafür kämpft er, bis seine Ohren glühen. Er ist der Aufreger unter Deutschlands Kabarettisten, der Trotzdem-Män.

Auf der Bühne sehen Sie einen satirischen Mutmacher, der leichtfüßig Sinn und Unsinn zu skurrilen politischen Kabarett-Geschichten verknüpft, in denen mehr als ein Körnchen Wahrheit steckt. Im echten Leben hat er seine Leidenschaft zur Mission gemacht, und versucht den Flüchtlingen im Nahen Osten mit seinem gemeinnützigen Verein Orienthelfer e.V. ein erträglicheres Leben zu schaffen. In seinem Leben als Kabarettist gräbt er sich tief in die Themen ein und ruht nicht, bis im BR-"schlachthof" die Zuschauer oft den Atmen anhalten. Und wenn es ihm zuviel wird, schreibt er dem bayerischen Ministerpräsidenten gleich einen Brief. Achtzig Seiten lang, das Motto: Landesvater, cool down. Dieser Münchner Kabarettist lehnt sich auf gegen die lähmende Ohnmacht. Endlich. Wo es doch so oft heißt : man kann nichts tun. Das stimmt. TROTZDEM!

Christian Springer: „Wir werden milliardenfach Hinweise zur Entkalkung der Spülmaschine hinterlassen. Große Visionen: Fehlanzeige.“ – „Unsere Geschichte geht so: Steinzeit, Bronzezeit, Oberlehrer-Zeit.“

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Oben Ohne

Witz und Hirn. Das ist für den Münchner Kabarettisten Christian Springer kein Spagat, schon gar kein Gegensatz. Er redet sich auf der Bühne gern und schnell in Rage über das oben ohne, wo zu viele sitzen, die Hirn und Respekt gegen Raffgier und Arroganz eingetauscht haben. Das aktuelle Programm ist eine klare Ansage an die da oben, fabelhaft verknüpft mit herrlicher Blödelei.

Oben Ohne

Vom früheren Fonsi hat er den Humor geerbt, der empörte Weltbürger und politisch engagierte Orienthelfer spendet das Feuer. Ein Aufruf zu mehr Rückgrat. Sein Pech: das Wort Rückgrat kennen die meisten nur noch aus dem Kochrezept. Es ist zum AusderHautfahren. Und das tut er auch. In gnadenlosem Tempo.

Aber Christian Springer reicht es nicht, über den Zynismus der Politik nur kleinere Witzchen zu reißen. Er ist ein Kabarettist aus Leidenschaft und redet Klartext, ohne abgedroschen zu wirken. 2013 hat er die blaue Uniform des Kassenmanns „Fonsi“ abgelegt, die Mütze abgesetzt. Christian Springer gibt es nur noch pur! Er ist ein echter Aufrechter, davon gibt es bloß noch wenige. Dem geht’s um was.

Seit 2013 führt er durch den BR-„schlachthof“ und ist im wahren Leben bekannt als Leiter von Orienthelfer e.V., einer Hilfsorganisation, die sich um syrische Flüchtlinge kümmert. Er ist regelmäßig im Nahen Osten und kümmert sich um die, die von niemandem Hilfe erhalten. Auch darüber erfahren Sie etwas an diesem außergewöhnlichen Kabarettabend. Gaudi und Wut, gewürzt mit Nachdenklichkeit. Das kann der Springer!

Unter den Kabarettisten ist er zweifellos die lebende Herzattacke.

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2011-2014 - "Jetzt reichts! … leider nicht für alle"

Der Fonsi ist wieder unterwegs. Der scharfsinnige Nörgler und liebenswerte Münchner Grantler ist seit Jahren bundesweit auf der Jagd nach der menschlichen Niedertracht. Und er findet sie zuhauf. Da steigt er dann herab aus seinem Kassenhaus in Schloß Neuschwanstein und erklärt uns mit flammendem Eifer die Welt. Große Politik und kleine Schwächen, den digitalen Terror und den vorhersehbaren Wahlausgang. Und natürlich wie es um die Dummheit steht.

„Jetzt reichts! … leider nicht für alle“ - Christian SpringerMit großem Charme haut er uns konsequent unsere Vorurteile um die Ohren. Dabei kommt er erst so harmlos und treuherzig daher, mit seiner schwarzen Aktentasche und der blauen Kassierer-Mütze auf dem Kopf. Doch plötzlich scheppert’s. Zielsicher verteilt er ein Feuerwerk an verbalen Watschen an diejenigen, die es verdienen: die rücksichtslosen Saubären, die Schwätzer und zynischen Verblöder in diesem Land. Der Fonsi ist der Anwalt des gesunden Menschenverstands. Und er kennt auch die leisen Töne. Wenn er es richtig ernst meint, ist Schluss mit lustig. Der Fonsi berührt die Menschen. Einer schrieb: „Er ist der menschlichste aller Kabarettisten.” Auf jeden Fall der mit den schrägsten Liedern zu seiner Zither. Ein Bayer im Fortissimo!

2005 - "Das merkt doch keiner"

Er kennt sich aus. Er weiß alles. Er hat immer Recht. Er hat Lösungen für alles. Nein, das ist nicht das Anforderungsprofil für einen bayerischen Ministerpräsidenten, sondern eine Beschreibung des unverwechselbaren Fonsi. In Süddeutschland nennt man so jemanden einen "Siebeng´scheiten". Und weil er chronisch verärgert ist, da keiner auf ihn hört, ist er zudem ein "Grantler". Fonsi (abgekürzt für Alfons) ist politisch scharf, hintergründig boshaft und liebenswert zugleich. Er weiß, was die Menschen bewegt und hat den Blick fürs Wesentliche. Wenn sich andere fragen: "Wie werde ich reich und berühmt?", interessiert den Fonsi nur eins: "Wann gibt´s Brotzeit?" Und zwischendrin kümmert er sich um Zukunftsfragen zwischen Abstammung und Technik-Hype. Kann man Fernseher essen? Stammt der Leberkäs vom Affen ab? Der Fonsi weiß alles und haut uns konsequent die eigenen Vorurteile um die Ohren. Darin liegt die hohe Kunst des Kabarettisten Christian Springer, der seine Zuhörer mit unterhaltsamer Intelligenz zum "Aha" der Erkenntnis führt.
Als Kassenmann von Schloss Neuschwanstein kennt Fonsi die Probleme der Welt, denn die kommt ja täglich in Form von Touristen an ihm vorbei. Bayern kennt er im Besonderen, denn da kommt er her. Und Deutschland ist auch so was wie Bayern, nur ein bisserl größer; es kommt nur der Osten dazu. Und das ist so was wie die Oberpfalz. Also auch nichts Neues für den Fonsi.
Fonsi: "Mit der Klimakatastrophe kommen die ganzen afrikanischen Tiere zu uns. Dann ist es aus mit der bayerischen Tracht. Die Lederhose ist keine Hirschlederne mehr, sondern eine Zebragstreifte."

2004 - "Machts so weiter"

„Machts so weiter“ - Christian SpringerEndlich einer, der weiß, wie´s geht: Fonsi, der Kassenmann von Schloß Neuschwanstein. Er kennt sich aus. Denn die ganze Welt kommt zu ihm. Und Bayern kennt er sowieso.

Der Fonsi ist ein "Siebeng´scheiter" wie man in Bayern sagt. Und ein Grantler dazu.
Von "einfachen" Bürgern mit Steuerproblemen über die unglückliche Singlefrau bis zum Sozialhilfeempfänger als Millionär.

 
Fonsi kennt sie alle. Und vor allem weiß er alles besser.

Dabei ist Fonsi einer, der uns den Spiegel vorhält: Warum wollen wir alles verändern, obwohl wir hoffen, daß alles so bleibt wie es ist? Also: Machts so weiter. Der Fonsi sagt Euch schon, wie.

2001 - Türschlosspanik

2 Uhr nachts. Fünfter Stock, im Treppenhaus. Der Mantel liegt im Taxi. Alles drin: Geld, Ausweise, Schlüssel. Jetzt sitzt er da. Die ganze Nacht vor der eigenen Tür - und alle paar Minuten geht das Licht aus. Da geht s rund im bayerischen Schädel und stramme Gebirgsschützen marschieren auf. Der Münchener Kabarettist präsentiert in seinem neuen Soloprogramm ein Panoptikum großbayerischer Abgründe.

1999 - Was weiss Ferdl

Ein Programm zum 50. Todestag des Münchner Volksängers Ferdinand Weisheitinger, genannt Weiß Ferdl. Christian Springer (ehemals beim Kabarett Fernrohr) spürt dem ersten weißblauen Comedy-Star nach. Er schlüpft in die Tracht der "Original-Dachauer", erweckt den kleinen Brunnenmann zum Leben und tritt als Zeuge der Unschuld vor der Spruchkammer auf.

Ferdls O-Töne mischen sich mit einer prächtigen Cover-Version der München-Hymne "Linie 8". "Was Weiß Ferdl" ist zugleich satirisches Nachwort und Hommage auf eine bayrische Karriere. Christian Springer bringt ein Denkmal ins Wanken...

1995 - Sand in der Wasserpfeife

ISand in der Wasserpfeife - Christian Springern seinem Programm "Sand in der Wasserpfeife" schildert der Truderinger Kabarettist Christian Springer (ex-Fernrohr, diverse Radio- und Fernsehauftritte) u.a. das Leben des kleinen Scheich Ali sowie die Verdauungsprobleme eines Touristen. Dabei gestikuliert er wie ein wilder Derwisch, schwatzt wie ein arabischer Märchenerzähler und plündert lustig-böse in der Pointenkolonie.

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